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Freitag, 8. November 2013, 22:49

Lebendige Ethik - AGNI YOGA


Hello leute,


es ist intressant:

Zitat

Lebendige Ethik / AGNI YOGA



Die Lehre der „Lebendigen Ethik“ greift alle
Themen der heutigen alltäglichen menschlichen, mitmenschlichen und kosmischen
Lebensprobleme auf, die wichtig sind für eine persönliche und allgemeine,
selbstverständliche Handlungsethik im Alltag.Sie ist Ausdruck eines „Ethischen,
kulturellen Humanismus“, sie ist interkulturell und überkonfessionell.

Agni Yoga-Gruppen und Roerich-Gesellschaften
gibt es heute insbesondere in den Nachfolgestaaten der UdSSR, aber auch u.a. in
den USA, der Schweiz, Deutschland, England, Spanien, den Niederlanden, Italien
und Griechenland.

In Deutschland wurde Agni Yoga in den 1960er
und 1970er Jahren durch den Österreicher Leopold Brandstätter ( Pseudonym
Leobrand, gestorben 1968 ) und seine Ethische Gesellschaft Weltspirale
verbreitet.

Agni Yoga versteht sich als Fortsetzung der
Lehren der Theosophie. Das Ziel des Agni Yoga ist, eine neue, höhere Stufe der
Menschheitsentwicklung vorzubereiten. Agni Yoga (für den westlichen Kulturkreis
als Lebendige Ethik bezeichnet) ist eine Schrift tibetischer Mahatmas
(Bruderschaft der Meister der Weisheit). Sie wurde in der ersten Hälfte des
vorigen Jahrhunderts angeblich der Russin Helena Roerich übergeben, die sie
zusammen mit ihrem Mann, dem Maler Nicholas Roerich, der Öffentlichkeit bekannt
machte.

Im Universum gibt es weder einen absoluten
Anfang noch ein absolutes Ende. Alles ist unendlich, unbegrenzt und befindet
sich im ständigen Fluss der Bewegung. Das gesamte Leben im Universum, somit
auch und der Erde und der Menschen, befindet sich in einer kontinuierlichen
Entwicklung und Evolution. Die wichtigste Aufgabe der menschlichen Evolution
besteht darin, das Bewusstsein ständig zu erweitern. Darauf beruht die
Grundlage jedes Fortschritts, der sich aber nicht nur auf Zivilisation, sondern
mehr noch auf die Kultur und damit auch auf die Weltanschauung erstreckt. Ohne
gleichzeitige Erweiterung und Vertiefung des Weltbildes gibt es kein
allgemeines, sowie persönliches Vorwärtskommen.

Die gesamte Evolution, und damit auch der
einzelne Mensch befinden sich in dieser Abfolge. Das Studium der „Lebendigen
Ethik“ bringt das notwendige Wissen für die Lebensmeisterung, sowie das Wissen
um den geistigen Aufstieg. Beispiele sind: Der Sinn des Lebens, die Macht und
Bedeutung der Gedanken, Selbsthilfe durch richtiges Denken. Ethik und
Ernährung, Ethik im Alltag, Kunst und Schönheit, Ethik als Lehre des Lebens,
der Mensch im Weltall (Kosmos), Bedeutung der Freude. Erweiterung des
Bewusstseins, Karma und Dharma, Tod und Wiedergeburt, Lebendige Ethik und
Erziehung.

Evolution: Die gesamte Natur strebt zu immer
größerer Höhe. Auf der Erde ist eine natürliche Entwicklung von Stein, Pflanze
und Tier bis zum Menschen erkennbar. Damit ist die Evolution aber noch nicht
abgeschlossen. Der Mensch ist – nur eine Zwischenstufe hin zu noch höheren
Lebensformen, die anderswo im Universum bereits existieren; der Mensch ist
nicht das höchste Geschöpf im Kosmos. Agni Yoga lehrt, dass sich die höheren
Stufen, „Gottessöhne“ wie Jesus oder Buddha und weit darüber hinaus Lenker von
Sonnensystemen und Universen, natürlich aus niedrigeren entwickelt haben. Das
gilt letztlich auch für Gott: Es gibt keinen Gott, der nicht einmal Mensch war,
ist eine zentrale Aussage. Die tatsächliche Existenz höherer Wesen ist die
wissenschaftliche Grundlage jeder Religion.

Hierarchie: Es gibt eine Hierarchie der Seelen,
die entsprechend der evolutionären Entwicklung vom Stein bis zum Gott reicht.
Die höhere Kreatur bringt den innewohnenden göttlichen Funken (Geist) in
größerem Maß zum Ausdruck als die niedrigere. Jede Stufe (auch die des
Menschen) hat höhere Spezies über und niedrigere unter sich. Zwischen den
Stufen besteht eine natürliche Verbindung. Wie auf der Erde leben Geschöpfe verschiedener
Höhe nebeneinander. Wie das Tier seinen Herren, den Menschen, sucht, so sucht
auch der Mensch weiter oben nach Verbindung mit noch höheren Wesen.

Unsterblichkeit: Das Prinzip der Unbegrenztheit
gilt für das gesamte Universum, auch für den Menschen. Die unsterbliche Seele,
deren Existenz viele Religionen lehren, ist das wahre Wesen des Menschen, nicht
der vergängliche Körper. Der Mensch erlangt Unsterblichkeit, indem er sich,
statt wie bisher mit dem Körper, mit seiner Seele identifiziert. Eine zentrale
Aussage lautet: Der Mensch hat keine Seele, er ist eine Seele. Der Mensch muss
lernen, eine unbegrenzte, nicht auf die Erde beschränkte Existenz zu führen.

Neuer Mensch: Ziel des Agni Yoga ist die
Heranbildung eines neuen Menschen, der nächsthöheren Evolutionsstufe. Dieser
wird charakterisiert vor allem durch das Bewusstsein der eigenen
Unsterblichkeit, durch ein Selbstverständnis als geistiges – Seele -, nicht
physisches Wesen. Unvergänglichkeit führt zu Unverletzlichkeit und vollkommener
Handlungsfreiheit, zu Überwindung des Leides und schließlich Freude in allen
Verhältnissen: Widerstände, Angriffe und Schwierigkeiten sind Gelegenheiten,
sie dienen dem geistigen Aufstieg; wenn sie überwunden werden, geht der Geist
gestärkt hervor.

Neue Welt: Ziel des Agni Yoga ist die Schaffung
einer neuen, besseren Welt, einer höheren Kultur. Menschen, die sich als
Seelen, als unvergängliche, geistige Wesen verstehen, können vollkommen
selbstlos handeln. Sie arbeiten nicht für den persönlichen Vorteil, sondern für
die Durchsetzung von Idealen wie Wahrheit, Gerechtigkeit, Schönheit und Liebe.
Das kann die Welt verändern.

Bedeutung des Bewusstseins: Das Bewusstsein ist
die eigentliche Realität. Das, was existiert, ist für den Menschen nur insoweit
real, als es ihm bewusst ist. Es existiert viel mehr (höhere, geistige Welten,
höhere Wesen mit Einfluss auf die materielle Ebene), als dem heutigen Menschen
bewusst ist. Jede Veränderung beginnt im Kopf, im Denken der Menschen. Ein
höheres, weiteres Bewusstsein, insbesondere die Erkenntnis der Unsterblichkeit
und der Gesetze des Kosmos, sind Voraussetzung für ein besseres Leben auf
Erden.

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Quelle: http://lebendigeethik24.edublogs.org/






Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Klaus202« (8. November 2013, 22:57)


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